Unsere geplante Standorterweiterung am Kirschberg

 

Unser Bauvorhaben und der aktuelle Stand der Planungen

 

 

Unser familiengeführtes Unternehmen ist seit drei Generationen in Gerbrunn ansässig. Wir sind in und um Würzburg tätig und bieten in der Region eine stetig steigende Anzahl an Arbeitsplätzen.

 

Unser aktuelles Betriebsgelände ist den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen, sodass wir uns räumlich weiterentwickeln wollen – natürlich am liebsten in unserer Heimatgemeinde. Deswegen begrüßen wir die Erweiterung des Industriegebiets, die es ermöglichen würde, unser geplantes Wachstum hier vor Ort zu verwirklichen. Einen alternativen Standort gibt es in Gerbrunn und Umgebung für uns leider nicht.

 

Die Planungen sind nach zwei Jahren weiter fortgeschritten. An dieser Stelle möchten wir Sie über die Hintergründe und Details des Bauvorhabens informieren.

 

Die 3D-Visualisierung unserer geplanten Standorterweiterung am Kirschberg lassen gut erkennen, wie sich das neue Betriebsgelände – inklusive Begrünung an der Straße und Solaranlagen auf den Dächern – ins Ortsbild einfügt.

 

 

 

 

Eine weitere Visualisierung zeigt, wie sich unser neuer Standort in bestehende Gewerbe- und Industrieflächen der Gemeinde Gerbrunn und der Stadt Würzburg eingliedert.

 

 

 

Video: Unsere Recyclinganlage im Einsatz mit Wasserbedüsung

 

Mit einem Testlauf auf unserem aktuellen Betriebsgelände haben wir im Juli 2020 die Recyclinganlage unter ähnlichen Rahmenbedingungen demonstriert. Das nachfolgende Video zeigt, dass dabei Staub kein Thema ist. Durch eine kontrollierte Wasserbedüsung an verschiedenen Stellen wird die Staubentwicklung bereits in den jeweiligen Arbeitsschritten unterbunden. Was in dem Video nicht zu sehen ist: Durch die Positionierung der mobilen Anlage sowie die Ausrichtung der Gebäude wird optimaler Schallschutz geboten. Auch dieses Szenario konnte beim Testlauf mit Erfolg abgebildet werden.

Wir freuen uns, dass wir viele Besucher aus den Bereichen Verwaltung, Gemeinderat, Bürger und Vertreter der Bürgerinitiative überzeugen konnten.

 

 

 

FAQ zur Standorterweiterung

 

 

Seit drei Generationen entwickelt sich unser Familienunternehmen stetig am Standort Gerbrunn weiter, sodass sich neue Anforderungen an unser Betriebsgelände ergeben. Daher planen wir, dieses zu erweitern. Dafür möchten wir die Erweiterungsflächen des bestehenden Industrie- und Gewerbegebiets am Kirschberg nördlich der Kitzinger Straße nutzen. Unser neues Gelände stärkt auch langfristig den Wirtschaftsstandort Gerbrunn, indem wir weitere regionale Arbeitsplätze in Gerbrunn sowie in und um Würzburg schaffen können.

Unser derzeitiges Firmengelände liegt „Am Kirschberg 12“ in Gerbrunn. Durch die erweiterte Industriefläche können wir den neuen Betriebshof auch in schon verfügbare Infrastrukturen eingliedern. Der neue Standort, der am Kirschberg nördlich der Kitzinger Straße geplant ist, entspricht als einziges Gelände in unserer Heimatgemeinde den erhöhten Anforderungen. Dies haben anfängliche Voruntersuchungen und spätere intensive Prüfungen bestätigt.

Seit zwei Jahren beschäftigen wir uns eingehend mit der Erweiterung unseres Betriebsgeländes. Inzwischen sind unsere Planungen soweit fortgeschritten, dass der Baubeginn für das Frühjahr 2021 und die Inbetriebnahme für Ende 2021 (spätestens Frühjahr 2022) angesetzt ist.

 

Unsere geplanten Gebäude und die gesamte Anlage sollen modernen, umweltgerechten Standards entsprechen. Mit Solar- und Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sowie umweltschonender und nachhaltiger Technik in den Gebäuden setzen wir hohe energetische Maßstäbe. Doch nicht nur unsere Technik soll grün sein. Wir möchten auch, dass der Blick von der Straße grün bleibt. Durch Baumreihen und Flächenbepflanzungen über die gesamte Grundstückslänge integrieren sich die Gebäude und Flächen in das bestehende Landschaftsbild. Weiterhin planen wir, einen Großteil der Wände auf Basis von Natursteinen zu errichten und mit Rankpflanzen zu versehen. 

Statt einer industriellen Zaunanlage planen wir eine optisch ansprechende Randbegrünung. So werden neu gepflanzte Bäume, Sträucher und Büsche unsere geplanten Gebäude verdecken. Insgesamt wird unser Betriebsgelände durch ein oberirdisches, biotopartiges Versickerungsbecken mit naturnaher Böschungsgestaltung in das bestehende Geländerelief eingebunden.

Durch die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets werden die zusammenhängenden Biotope nicht erheblicher unterbrochen, als es heute schon durch die Kreisstraße (WÜ 28) der Fall ist. Da umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen in und um das Gemeindegebiet möglich sind, hat sich der Gemeinderat für den Eingriff in die Natur entschieden. Der Biotopverbund bleibt durch die bewachsene Bahnböschung weiterhin erhalten. Der Trockenbiotopverbund kann sogar an anderer Stelle ausgebaut und gestärkt werden. Die Entwässerungsmulde der Kreisstraße bleibt bestehen und wird an der Grenze der Kreisstraße zum Plangebiet weitergeführt, bis diese in die vorhandene Verrohrung mündet. Der Großteil der Gehölze im Umfeld der Betriebsfläche wird als Biotop Gerbrunn bewahrt. Aus naturschutzfachlicher Sicht hat das vorhandene Biotop unterschiedliche Wertigkeiten: Einem kleinen Teil, dem offenen Magerrasen, wird eine hohe Wertigkeit zugesprochen. Zum Großteil besteht das Grundstück jedoch aus verbuschter Fläche mit geringerer Wertigkeit.

Wie gesetzlich vorgeschrieben schaffen, fördern und entwickeln wir im Gemeindegebiet umfassende Ausgleichsflächen. Betroffene und schützenswerte Tiere, beispielsweise Schlingnattern und Zauneidechsen, werden in die neuen Ausgleichsflächen umgesiedelt. Fledermäuse (selbst wenn sie nur im Umfeld bzw. Vorbeiflug vorkommen) erhalten Ersatzquartiere. Außerdem pflanzen wir für jeden Baum, der unserer Erweiterung weichen wird, einen neuen – und achten somit insgesamt auf eine naturnahe Gestaltung. 

Durch unseren neuen Standort wird es keine Mehrbelastung des Schwerlastverkehrs geben. Die Anzahl unserer LKWs bleibt im Verhältnis zum heutigen Verkehrsaufkommen gleich. Durch die zentrale Lage zwischen Entstehungsorten und Verwertungsstellen sparen wir in Zukunft deutlich Fahrtwege ein. So schonen wir die Umwelt, indem wir weniger CO2 ausstoßen, die Straßen weniger belasten und Abläufe durch Rückfrachten und Zwischenlagerung optimieren können. Indem wir Leerfahrten minimieren, sorgen wir dafür, dass der Verkehr nicht mehr, sondern sogar weniger wird.  

Es ist keine öffentliche Tankstelle geplant. Lediglich die Möglichkeit einer betriebseigenen Tankstelle wird in Betracht gezogen. Ob das umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht geklärt. Sobald wir diesbezüglich eine Entscheidung getroffen haben, werden wir Sie zeitnah informieren.

Schon durch die Bauweise und Ausrichtung unserer neuen Gebäude wirken wir Lärm entgegen. Optimal ausgerichtet bieten die Gebäude maximalen Schallschutz. Das Brechen von Bauschutt wird sich auf wenige Tage im Monat beschränken. Laut Lärmgutachten unterschreiten wir die vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich. Die Lärmemissionen sind nachweislich geringer als der Lärmpegel der tangierenden Kreisstraße. 

Zur Vermeidung von Staubentwicklung planen wir überdachte sowie dreiseitig geschlossene Lagerhallen. Moderne technische Anlagen (wie zum Beispiel Wasserbedüsung) vermeiden Staubbildung und binden Staub im Bearbeitungsvorgang. Die gleiche Wirkung erzielen wir durch den Verzicht auf unbefestigte Schotterflächen und die Reinigung der befestigten Flächen mit Nasskehrung.

Erschütterungen können durch das Betreiben einer Brechanlage entstehen, so wie diese auch bei einem vorbeifahrenden Fahrzeug entstehen. Diese sind jedoch nachweislich weit unter der Fühlbarkeitsschwelle. Bei Bedarf könnte man diese Werte sogar noch mehr puffern (z. B. durch das Unterlegen von Gummiplatten). 

Sie haben noch weitere Fragen? Gerne stehen wir dafür zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!