Wir brauchen Platz.
Neuer Betriebshof in Gerbrunn

10.04.2019

 

 

Unser derzeitiger Betriebshofs in Gerbrunn, Am Kirschberg 12, ist unserer Betriebsgröße nicht mehr gewachsen. In den letzten Jahrzehnten haben wir uns stetig entwickelt und bedienen heute die gesamte Region in und um Würzburg und Gerbrunn. Durch diesen Standort sind wir in der Lage, schnell zu reagieren, jedem Kunden das richtige Material zu liefern oder kostengünstige und nachhaltige Verwertungswege aufzuzeigen.

 

Über 40 Mitarbeiter steuern, organisieren und leiten dieses Unternehmen, in diesem Jahr seit 60 Jahren mit Verantwortung und Erfolg. Unsere Auftraggeber und Kunden kommen in der Regel aus dem Baubereich. Keine Grube ist uns zu groß oder zu klein. Oft müssen erst alte Gebäude weichen, um Neues zu schaffen. Auch hierfür bieten wir einige Lösungen an. Wir haben es uns als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb zur Aufgabe gemacht, bei diesen Maßnahmen entstehende Materialien in die vorgeschriebenen und sinnvoll richtigen Kreisläufe unter Beachtung des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KWG) zu bringen.

 

Wir freuen uns, dass wir von unserer Heimatgemeinde in Gerbrunn die Möglichkeit bekommen, unseren neuen Betriebshof mit Büro, Werkstatt- und Lagerhallen zu installieren. Dieser Betriebshof gibt uns die Möglichkeit,  den nachhaltigen Umgang mit den oben beschriebenen Materialströmen zu gewährleisten. Durch die zentrale Lage zwischen Entstehungsorten und Verwertungsstellen sparen wir deutlich Wege ein. Wir schonen hierdurch die Umwelt, da wir weniger CO2 ausstoßen, die Straßen weniger belasten und Abläufe durch Rückfrachten und Zwischenlagerung optimieren können. Wir minimieren Leerfahrten.

Verkehre werden nicht mehr, sondern optimierter.  

 

Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung und Sicherstellung der geordneten Betriebsstruktur über sämtliche Bereiche; wie ausreichend Platz für unseren  Fuhr- und Maschinenpark,  Werkstatt- und Lagerräume und mit am wichtigsten - für unser Büro.

 

Heute wird kaum ein Kubikmeter Erde mehr bewegt, der nicht untersucht wird. Zur Untersuchung der Böden nach geltenden Vorschriften sind die Bauplätze oft zu klein oder der Zeitrahmen lässt keine Untersuchung vor Ort zu. Folglich muss das Material zur Deklaration immer öfter auf ein Zwischenlager transportiert und deklariert werden. Bei diesen Materialien handelt es sich in der Regel um Aushubmaterial und  mineralischen Bauschutt.

 

Um natürliche Rohstoffressourcen zu sparen – hier herrscht übrigens in vielen Regionen bereits Knappheit – können heute mit moderner Technik Aushubmaterial aussortiert, die Korngröße des Steinanteils zerkleinert und so in weiteren Maßnahmen wieder verwertet werden. Verwendung von Sekundärrohstoffen, ohne knappen Deponieraum zu verschwenden! Moderne technische Anlagen (z.B. Wasserbedüsung) unterstützen die Arbeit, um Staubbildung zu vermeiden und bereits im Bearbeitungsvorgang zu binden. Die Lärmimmissionen sind nachweislich geringer als der Lärmpegel der tangierenden Kreisstraße. Gleiches gilt für mineralischen Bauschutt. Aus Beton- und Ziegelbruch können ebenfalls hochwertige Ersatzbaustoffe entstehen, die dann der Bauwirtschaft  für die Wiederverwendung  geliefert werden.

 

So können wir auf unsere Weise den Wirtschaftsstandort stärken, regionale Arbeitsplätze erhalten und ausbauen.

 

Wir schonen die Umwelt, natürliche Ressourcen sowie Deponieraum und geben auf diese Weise der Umwelt etwas zurück.

Nachhaltigkeit geht jeden an! Pro Recycling!

 

 

Bernd Riegel

Geschäftsführer